Sonntag, 11. August 2013

Die Rakksha-Kirche

Grüße!

Wie angekündigt gibt es heute etwas Hintergrund zu der ominösen Rakksha-Kirche:

Die Rakksha-Kirche sieht in dem schützenden Planeten der weiblichen Göttin Rakksha, die aus der Liebe des männlichen Gottes Tialan und der göttlichen Tochter Levana entsprang. Dies war das größte Sakrileg, denn nur der Urvater selbst durfte Leben erschaffen. So versteckten die beiden ihr Kind. Levenas Schwester Suira aber erfuhr von dem Sprössling und überbrachte nicht nur ihrem Vater die Kunde der Sünde, sondern vergiftete zugleich sein Herz, sodass ihre Schwester auf ewig bestraft werden würde.

Tialan, Levena und Rakksha wurden aus der Heimat der Götter verbannt und durften sich nie wieder berühren. Dies konnte aber die Liebe der kleinen Familie nicht trüben und die Liebenden gebahren weiteres Leben, die auf Levenas Körper gedeien konnten und Tialan gewärmt wurden. Die Seelen dieser Kinder wiederum kehrten nach ihrem Tode zum Urvater zurück, dessen Herz inzwischen in eine undurchdringliche Finsternis gehüllt war. Das Lachen ihrer reinen Gemüter wurde zu kleinen Lichtfunken, die den Geist des ersten Gottes langsam wieder erhellten.

Als Suira dies bemerkte, machte sie sich auf ins Exil, die Kinder ihrer Schwester zu töten. Rakksha versuchte sie aufzuhalten, doch entschlüpfte Suira stets seinem Griff. So wurde die Tochter Levanas und Tialans zum schützenden Planeten, dessen Strahlung das einzige Mittel gegen den verderbten Einfluss waren. Dieser Schutz ist jedoch nicht allgegenwärtig und immer wieder gelingt es Suira, die Herzen einiger Kinder zu vergiften. Dieser Einfluss zeigt sich in abnormen Veränderungen an den Lebewesen und je stärker diese Veränderten von den Urgeschöpfen abweichen, umso mehr wurde ihr Herz bereits vergiftet. Diese verkümmerten Seelen haben nicht länger die Kraft, den Vater aus seiner Düsternis zu erretten sondern stellen vielmehr eine Gefahr dar. Einzig Gebete und Buße im Schoße der Rakksha-Kirche können dieser Verderbnis entgegen wirken.

Die Rakksha-Kirche selbst ist durch eine strenge Hierarchie geprägt:


An der Spitze steht der Patriarch oder die Matriarchin. Das Geschlecht spielt keine Rolle, die Person muss lediglich frei von Veränderungen sein und aus einer der zehn Hochadelsfamilien stammen. Das Oberhaupt behält seine Position bis zum Tode, woraufhin die 20 Herolde aus ihren Reihen den Nachfolger oder die Nachfolgerin bestimmen.
Natürlich stammen auch alle Herolde aus den zehn Hochadelsfamilien. Die Herolde halten die heiligsten Messen und verwalten die Hüter in ihren Bezirken. Sie sollen zudem dafür sorgen, dass die Adelsfamilien sich an die Gebote der Rakksha-Kirche halten und somit als gutes Vorbild dienen. Zur Zeit sind allerdings nur 19 der eigentlich 20 Heroldsposten besetzt.
Die nächste Stufe wird durch die Hüter gebildet. Diese kann von jedem erreicht werden, der maximal geringfügig verändert ist. Zu diesem 'geringfügigen Veränderungen' gehören unnatürliche Haar- und Augenfarben, oder einige Schuppen, leicht veränderte Zähne oder Fingernägel und so weiter. Hier spielt auch der Stand keine Rolle mehr. Alle einfachen Messen und Zeremonien werden von diesen Priestern durchgeführt.
Ganz unten stehen die Träger und bilden somit die breite Basis der Priester. Diese Stufe kann auch von stark Veränderten eingenommen werden, da es als Zeichen der Buße gilt. Sie verrichten zumeist niedere Arbeiten innerhalb der Kirche und dürfen keine Zeremonien durchführen oder Messen halten.

Rakksha-Priester müssen einem strengen Kleiderkodex folgen und sind dadurch sehr leicht erkennbar. Auch die einzelnen Stufen sind anhand der Kleidung ablesbar: Je deutlicher das Gesicht eines Priesters erkennbar ist, umso höher steht er in der Rangordnung. Ein Träger darf lediglich seine Augen der Öffentlichkeit offenbaren.

Das Heiligste der Kirche ist natürlich die Rakksha-Pflanze, die in speziellen Gärten gezüchtet wird. Dazu gibt es Donnerstag mehr.

Wir wünschen euch eine erfreuliche Woche!
Carina 'Lucrai' und Nathalie

1 Kommentar:

  1. Ich finde es erstaunlich dass die Kirche Veränderte aufnimmt. Aber ich mag es!

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