Donnerstag, 21. März 2013

Die LuKe enterte die Leipziger Buchmesse 2013


Grüße!
Das LuKen-Mobil hat sicher den Weg zurück in das Ruhrgebiet gefunden und so langsam haben wir eine großartige LBM mit wenig Schlaf, vielen netten Leuten und neuen Bekanntschaften verarbeitet.
Bereits am Mittwoch hatten wir uns auf den Weg gemacht und auf dem Weg DonKringel eingesammelt. Auf dem Bahnhofsparkplatz einer oft besungenen Ruhrgebietsmetropole deutete sich bereits an, dass die LuKe bereits alle Vorzüge des Autos voll ausnutzte. Nur mit LuKen-Inhalt bestückt war der Kofferraum schon komplett gefüllt und die gute Don musste ihr Zeug auf der Rückbank bunkern.
Die Fahrt verlief problemlos und diesmal ohne Nutzung einer Autofähre. Am Leipziger Hauptbahnhof trafen wir schließlich mit unserer Vereinsleitung SiMo und der Mit-WWMlerin LumCheng zusammen. In den mauscheligen Hallen des goldenen Ms warteten wir auf unsere Gastgeberinnen, die noch von ihrem London-Urlaub zurückkehren mussten. Leider war aber im Vorfeld der LBM alles glatt gelaufen, sodass nun der olle Murphy uns seine blöde Regel um die Ohren schlug: Nicht nur, dass die Gepäckleute am Berliner Flughafen beschlossen hatten, im Schneckentempo zu arbeiten.  Nein. Ab 22 Uhr fährt tatsächlich kein Zug mehr zwischen Berlin und Leipzig. Solche Zustände sind gerade wir Ruhrgebietspflanzen nicht gewöhnt. Was tun? Zum Glück besaß die Katzensitterin unserer Gastgeberin einen Schlüssel zu der einen Wohnung und konnte uns schon mal rein lassen. Wir haben also die Gepäckstücke von SiMo und LumCheng ins Auto gescheffelt und auf ging es. Am Ziel angekommen wurde wieder einmal mehr deutlich: Die LuKe wollte sich wohl für zwei Wochen einnisten, anders war die Gepäckmenge kaum zu erklären. Die grandiose Don hat in einem kleinen Sketch sehr treffend zusammengefasst, wie wir uns einen Weg vom Auto in die Wohnung durch eine klirrend kalte Leipziger Nacht bahnten.

 (Von links nach rechts: Unsere Rettung mit dem Schlüssel, LumCheng, DonKringel, SiMo und natürlich die bepackte LuKe.)
Nachdem wir uns etwas eingerichtet und die Katzen begrüßt hatten, fielen wir nur noch auf die Matratzen bzw. den Boden. Zwar war dies nicht die Wohnung, in der wir nächtigen sollten, doch an einen Umzug war um zwei Uhr nachts, als die London-Reisenden wieder eintrafen, nicht mehr zu denken.
Am nächsten Morgen ging es früh zur Messehalle Leipzig, um den Stand aufzubauen. Dank zweier Ausstellertickets konnten Simo und Carina schon mal ans Werk schreiten, während Nathalie das Auto parkte und die letzten Utensilien zur Halle schleppte. LumCheng und DonKringel kamen eine Stunde später nach, da sie vorher mit den restlichen Besuchertickets nicht in Halle 2 gekommen wären.
Der Jap@Con Bereich war dieses mal weiter rechts als sonst angesiedelt, sodass wir ihn selbst kurz suchen mussten. Dafür war er größer als letztes Jahr und wir konnten uns über ganze drei (ab Freitag sogar über vier) Tische freuen. So viel Platz ist ein Luxus, den wir selten haben. Danke an die Organisatoren des Bereichs, besonders an Silvana, die sich wirklich gut um uns gekümmert haben.
Die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen von Watashi wa Manga war wie immer großartig. Die Truppe ist schon eingespielt und arbeitet sehr gut zusammen. So konnten wir auch die größten Anstürme überstehen. SiMo hat dafür gesorgt, dass wir auch ab und an mal Pause machten. LumCheng und Nathalie übernahmen den Verkauf am Vereinsstand, während DonKringel, HasiAnn und Carina Zeichnungswünsche der Besucher bearbeiteten.

Wir haben zwar kein Foto von dem gesamten Stand, dafür präsentieren wir euch unsere bannerbeschmückte Rückwand.



Das persönliche LuKen-Highlight an diesem Tag war der Besuch einer jungen Dame, die uns von unserem Blog kannte. Danke, dass du vorbei geschaut hast! Wir haben uns sehr gefreut.
Nach der Messe sind wir zurück zur Unterkunft, wo wir in einer kleinen gemütlichen Kneipe auf unsere Gastgeberinnen gewartet hatten, da wir nach wie vor schlüssellos waren. Schließlich zogen wir in die andere Wohnung um und die LuKe malträtierte alle Mieter um Umkreis von gefühlt 100 Metern mit dem Geräusch ihrer elektrischen Luftpumpe. Ja, das Auto verführte uns zu einer Luftmatratze und unsere Faulheit zu der Pumpe. In der ersten Wohnung waren die Katzen ein gutes Argument gegen unsere Luftmatratze, doch nun blieb niemand verschont.

Am Freitag waren wir alle früh auf dem Weg zur Halle, um den Besucheranstürmen in den Straßenbahnen zu entgehen. Die Taktik ging auf, zumindest hatten wir immer einen Sitzplatz und konnten auf der knapp 40minütigen Fahrt noch etwas dösen.
Ab heute war mit Zadzenea noch eine Zeichnerin am Stand. Sie war die Einzige von uns, die an allen Tagen ein Cosplay trug. Von zehn bis elf Uhr fand der LuKen-Workshop mit dem klingenden Titel "Von der Idee zum Manga" statt. Danke an alle Teilnehmer, wir hatten nicht mit so einer großen Zahl gerechnet. Es hat Spaß gemacht, euch unseren kleinen Einblick zu geben.
Danach verlief die Messe verhältnismäßig entspannt, wie eigentlich jedes Jahr. Der Freitag ist der ruhigste Tag, der uns auch erlaubt, ein wenig von den anderen Ständen zu sehen. Zudem haben wir einige weitere WWM-Mitglieder persönlich kennen gelernt. Es ist immer schön, den Stimmen endlich Gesichter zuordnen zu können. Am Abend waren wir trotz alle dem todmüde. Der fehlende Schlaf der letzten Tage machte sich langsam bemerkbar.  Früh zur Ruhe sind wir allerdings auch an diesem Abend nicht gekommen, weil wir noch zwei frierenden Cosplayern Unterschlupf geboten haben, bis ihre Gastgeber von der Lesung zurück kamen. Ihre Gesellschaft war angenehm, auch wenn wir alle hinterher zu nicht mehr, als dem Versumpfen vor dem Fernseher, fähig waren.
Am Samstag überrollte uns die erwartete Besucherapokalypse. An eine Verschnaufpause war kaum zu denken. Danke an dieser Stelle noch mal an alle WWM-Standbetreuer. Wir sind ein eingespieltes Team, das aufeinander achtet, ansonsten hätten wir kaum durchgehalten. Am Abend stand zunächst die Erstürmung des PizzaHuts auf dem Plan, doch waren wir leider nicht die einzigen mit der genialen Idee. So machten wir uns in Begleitung des ConTopia-Organisators Steini in die Leipziger Innenstadt auf, eine Pizzeria zu jagen.
Nach einer lauten Pirsch durch die Gassen konnten wir inmitten unzähliger Indischer Restaurants und asiatischen Buden ein lohnendes Ziel ausmachen. Es wirkte recht gehoben und wir fürchteten kurz, dass die unsere überdrehte Truppe wieder vor die Türe weisen würde. Zum Glück hatten sie Mitleid mit den Hungerleidenden, auch wenn wir uns etwas unerwünscht fühlten, als die Herrschaften schon den Tisch abräumten, obwohl die Lum noch am Essen war. Naja, wir haben den Abend dennoch in guter Gesellschaft und Stimmung verbracht. Leider durften wir danach nicht sofort wieder ins Bett fallen, weil wir noch Lose nachproduzieren mussten. Samstag waren tatsächlich alle 400 ausverkauft. Loswahn auf der LBM!
Sonntag fuhren Simo, DonKringel und LumCheng zur LBM vor, während die LuKe das Gepäck im Auto verstaute. Alles ist besser, als sich mit Koffer in eine Bahn zu kuscheln. Lustigerweise waren die Kellerkinder eher an der Messe, als der Rest von WWM, der mit den Öffentlichen etwas zu kämpfen hatte. Da zwei weitere Mitglieder des Vereins kurzfristig nicht zur LBM kommen konnten, sind Carina und Nathalie noch einmal mit ihrem Workshop eingesprungen. Anfangs etwas spärlich besucht, haben sich im Laufe des Workshops noch einige Interessierte dazugesellt. Danke auch an euch, es hat uns wieder spaß gemacht und wir hoffen, dass es euch trotz der Änderung gefallen hat.
Der Sonntag verlief sonst wieder entspannter. Es wurde nie langweilig, aber wir fühlten uns auch nicht im Stress versinkend. Schließlich haben wir um 18 Uhr die Zelte abgebrochen und uns von allen verabschiedet. Mit einem volleren Auto ging es schließlich zurück gen Westen. Kurz wurden wir bei Kassel noch von Blitzeis überrascht, doch ist bei uns alles glimpflich verlaufen. Als wir die Don kurz vor Soest nicht wecken konnten, damit sie ihr persönliches Taxi zur Autobahnausfahrt bestellen konnte, haben wir sie kurzerhand nach Hause kutschiert. Unübersichtliche kurvige Landstraßen machen Nachts um 24 Uhr keinen Spaß!
Wir haben es überlebt, die Don auch und schließlich konnten wir um zwei Uhr in unsere Lager fallen und wie ein Stein schlafen.   
Unser Fazit von der LBM ist durch und durch positiv. Viele kleine Geister konnten den Untiefen der LuKe entfliehen und haben nun ein neues Zuhause. Ganz besonders erfreulich war nicht nur, dass Nathalie eine ausverkaufte Erstauflage des ersten Teils ihres Romans "Magische Verbindung" vermelden konnte, sondern auch ganze sieben Vorbestellungen für Requiem. Die Einnahmen der Con haben unsere Fahrtkosten und sowohl den Poster- als auch den Lesezeichendruck finanziert.
Danke noch mal an alle WWMler, die mit uns die Schlacht am Stand gefochten haben. Danke an SiMo, unsere Vereinsleitung, die sich stets um unser leibliches Wohl gekümmert hat. LumCheng danken wir für die unterhaltsamen Berichte von einer seltsamen Lesung, sowie die Unterstützung am Stand. HasiAnn und Zadzenea danke für die nette Gesellschaft und Unterstützung bei den ConHon-Einträgen. DonKringel bekommt ein Extra-Danke für die genialen Comics zu unseren kleinen Ausrutschern auf der Con (Alle Comics könnt ihr in ihrem DeviantArt-Account bewundern).
Schaut doch auch mal bei all den anderen vorbei, ihre Galerien sind wirklich zu empfehlen.
Zu guter Letzt wollen wir noch allen Leuten danken, die am Stand vorbei geschaut und uns zugehört haben. Wir freuen uns über jeden, dem unsere Arbeit gefällt und vielleicht läuft man sich auf einer anderen Con auch wieder über den Weg. Wir werden nun weiter an Requiem arbeiten, damit alle Vorbesteller ihr erstes Exemplar rechtzeitig im Briefkasten haben bzw. abholen können.
Wir wünschen euch noch eine schöne Rest-Woche!
Carina ‚Lucrai‘ und Nathalie

Kommentare:

  1. Na das war ja ein erfolgreiches wenn auch wohl sehr anstrengendes Event für euch. Gut dass euch das Blitzeis bei uns in Nordhessen nicht gestoppt hat. Aber falls so was passiert könnt ihr auch bei mir pausieren. Ich wohne nahe der A44 da kommt man auch mit Stau noch fix hin.

    LG BammBamm

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn du uns dann direkt von der AUtobahn beamen könntest. ;)

      Lieber Gruß
      LuKe-Productions

      Löschen
  2. Oh ha also ich hätte das nicht so lange ausgehalten :O
    Ich wäre sooo gerne vorbeigekommen aber das passte Zeitlich leider garnicht :(
    Vielleicht sehe ich einen von euch ja auf der Spielemesse dieses Jahr wieder. Ich fand es nähmlich total toll eure Zeichnerin dort zu treffen :D
    Und ich würd gern wissen wie man Requiem vorbestellen kann. Ich möchte nähmlich einen ;) So wie mir die Story auf der Spielemesse schmackhaft gemacht wurde kann man doch garnicht anders :)

    Lg CiU

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Grüße!
      Wir hatten auch geplant, uns noch etwas die Messe anzusehen, aber daran war bei all der Arbeit gar nicht zu denken.

      Bis jetzt steht die Spiel auch auf unserem Plan, aber vielleicht läuft man sich auch schon früher über den Weg. Wir werden wahrscheinlich auch auf de YuKon in Solingen, auf der DoKomi in Düsseldorf, auf der ConTopia in Dortmund und auf der Connichi in Kassel sein. Über ein Treffen würden wir uns freuen.

      Den ersten Band von Requiem kannst du unter folgender Adresse vorbestellen: luke-productions@web.de

      Wichtige Informationen für uns sind da besonders, ob du den Band an einer Convention abholen willst, oder wir ihn dir per Post senden sollen.
      Lieber Gruß
      LuKe-Productions

      Löschen